Positives Coaching & Psychotherapie
Dipl.-Psych. Ulrike Bechstedt

 

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2026-02-10

Mentale Gesundheit von Mitarbeitenden fördern

PERMA1_klein.pngWenn Mitarbeitende Energie über Abgrenzung regulieren,
ist nicht die Motivation erschöpft – sondern die Selbstwirksamkeit.

„Keine Arbeit ohne Auftrag.“
„Dafür bin ich nicht zuständig.“
„Das steht nicht in meinem Arbeitsvertrag.“
„Ich kann nicht kündigen – ich habe eine Familie zu ernähren.“

Das ist kein individuelles Problem. Es ist ein Signal auf Systemebene.
Diese Sätze hochfunktional und sichern Qualität, Prozesse und Haftung.
Und genau deshalb sind sie gefährlich, wenn sie zum Standardmodus werden.

Denn was hier oft verloren geht, ist nicht Kompetenz –
sondern Gestaltungsspielraum und psychologische Wirksamkeit.

PERMA-Lead zeigt hier klare Muster:
⛓️‍💥 ENGAGEMENT wird durch Regelkonformität ersetzt
⛓️‍💥 MEANING kippt von Sinn zu Pflicht
⛓️‍💥 ACCOMPLISHMENT wird zur Fehlervermeidung
⛓️‍💥 RELATIONSHIPS werden sachlich-distanziert
⛓️‍💥 POSITIVE EMOTIONEN gelten als irrelevant

Das Ergebnis:
Menschen funktionieren vielleicht noch – aber entkoppeln sich innerlich.

Moderne mentale Gesundheitsformate setzen genau hier an:
nicht therapeutisch, sondern präventiv, strukturgebend und führungsnah.
👉 In Workshops aber auch Einzelsettings lassen sich diese Muster sichtbar machen,
👉 Rollen- und Entscheidungsspielräume klären,
👉 mentale Modelle überprüfen
👉 und Selbstwirksamkeit wieder aktivieren – bevor Symptome entstehen.

Mentale Gesundheit beginnt dort,
wo Organisationen Handlungsspielräume wieder erlebbar machen.

Admin - 02:47 | Kommentar hinzufügen


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